Debed Canyon, Canyon in der Provinz Lori, Armenien
Der Debed Canyon ist eine tiefe Schlucht in Nordarmenien, die sich durch bewaldete Haenge und felsige Waende erstreckt und mit seinen steilen Seiten und dichtem Waldbestand ein raues Landschaftsbild bietet. Im Canyon liegen zwei mittelalterliche Kloester eingebettet in die Felswande, die als Zeugen frueher menschlicher Besiedlung dienen.
Die Kloester stammen aus dem 10. Jahrhundert, als die Bagratiden-Dynastie diese Region unter ihrer Kontrolle hatte und ein Netzwerk von religiosen Zentren aufbaute. Diese Epoche praegte die spirituelle Entwicklung Armeniens nachhaltig.
Die beiden Klöster Haghpat und Sanahin prägen das Aussehen des Canyons bis heute und zeigen, wie wichtig dieser Ort für religiöses Leben und Gelehrsamkeit war. Menschen besuchen diese Stätten, um die kunstvolle Steinmetzarbeit und die alten Schriften zu sehen, die dort bewahrt werden.
Der Canyon ist am leichtesten auf der Hauptstrasse zwischen Vanadzor und Alaverdi zugaenglich, die mehrere Aussichtspunkte bietet, von denen man die Schlucht von verschiedenen Blickwinkeln sehen kann. Es empfiehlt sich, gutes Schuhwerk mitzubringen, da Wanderwege oft steil und felsig sind.
Der Ort markiert einen der tiefsten Punkte Armeniens, wo zwei wichtige Fluesse zusammenfliessen und eine besondere hydrologische Zone bilden. Diese Stelle ist relativ unbekannt, wird aber von Naturkundlern besucht, die sich fuer die Flussgeomorphologie interessieren.
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