Քոբայր, Mittelalterlicher Klosterkomplex in der Provinz Lori, Armenien.
Das Kobayr-Kloster steht an einem steilen Hang über der Schlucht des Flusses Debed und zeigt Steinmauerfragmente sowie verfallene Strukturen. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, deren Ruinen das Gelände markieren.
Die Kyurikid-Fürsten gründeten das Kloster 1171, und die Zakarian-Familie wandelte es später in ein chalkcedonisches Kloster um. Diese Umgestaltung im 13. Jahrhundert prägte die religiöse Ausrichtung der Stätte.
Die verbleibenden Fresken in der Hauptkirche zeigen byzantinische Kunstelemente mit Darstellungen von Christus, den zwölf Aposteln und verschiedenen religiösen Figuren.
Ein zehnminütiger Aufstieg vom Dorf Kober führt zur Anlage, die sich in der Nähe des Bahnhofs von Tumanyan befindet. Der Weg ist steil, daher sollten Besucher festes Schuhwerk und Wasser mitbringen.
Der Name verbindet zwei Wörter für Höhle: 'kob' aus dem Georgischen und 'ayr' aus dem Armenischen. Diese Dualität spiegelt die vielfältigen kulturellen Einflüsse wider, die diese Region über die Jahrhunderte geprägt haben.
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