Circuit Archéologique de Cucuruzzu et Capula, Bronzezeitliche archäologische Stätte in Levie, Frankreich
Das Archäologische Schaltkreis Cucuruzzu und Capula ist eine Ausgrabungsstätte in der Bronzezeit mit einem runden Turm, einem vorgeschichtlichen Dorf und einer mittelalterlichen Befestigung, die zwischen Granitfelsen in einem mediterranen Wald gelegen sind. Die beiden Orte liegen auf einem verbundenen Weg durch die natürliche Waldlandschaft.
Archäologe Roger Grosjean begann 1959 mit Ausgrabungen und deckte bronzezeitliche Siedlungen auf. Seine Arbeit wurde von François de Lanfranchi bis in die 1990er Jahre fortgesetzt und erweiterte unser Verständnis des Ortes erheblich.
Der zentrale Turm war eine Lageranlage für Lebensmittel und zeigt, wie die Menschen der Bronzezeit gebaut haben.
Der Ort ist über einen etwa 2,3 Kilometer langen Waldweg erreichbar und am besten zu Fuß zu erkunden. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind empfehlenswert, da der Weg durch unebenes Gelände führt.
An diesem Ort treffen zwei zeitlich getrennte Siedlungen aufeinander: Die bronzezeitliche Festung Cucuruzzu liegt auf dem gleichen Wanderweg wie die Capula-Befestigung aus dem 10. Jahrhundert. Diese Kombination ermöglicht es Besuchern, über tausend Jahre Siedlungsgeschichte auf einem einzigen Spaziergang zu erleben.
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