Piscia di Gallo, Natürlicher Wasserfall im Regionalen Naturpark Korsika, Frankreich
Piscia di Gallo ist ein Wasserfall im Ospedale-Massiv, im Oso-Tal auf dem Gebiet der Gemeinde San-Gavino-di-Carbini. Der Bach Petra Piana, verstärkt durch den Bach Palavesani aus dem Stausee von Ospedale, durchquert auf 300 m ein Felschaos und stürzt dann 80 m an einer Felswand ab. Das Wasser fällt über eine hellgraue Wand, teilt sich an einem dunklen, in der Mitte eingeklemmten Block und fächert sich über rotbraunen, stufenförmig gelagerten Felsen auf.
Der Wasserfall liegt dort, wo der Bach Petra Piana, verstärkt durch den Palavesani aus dem Stausee von Ospedale, 80 Meter durch ein Felschaos stürzt. Der Name stammt vom korsischen Piscia di u Ghjàddicu, „Tannenwasserfall“, nicht von Piscia di Ghjaddu, „Hahnenpisse“, wie die IGN-Karte vermuten lässt. Der untere Weg wurde mit Felsankern und Seilen ausgestattet, und ein Schild markiert das Ende der geschützten Zone.
Der Name stammt aus dem Korsischen: Piscia di u Ghjàddicu, „Wasserfall der Tanne“, nicht von Piscia di Ghjaddu („Hahnenpisse“), wie die Schreibweise der IGN-Karte nahelegt. Der Ort liegt am Rand des Freto und der Alta Rocca, im Grund des Oso-Tals auf dem Gemeindegebiet von San-Gavino-di-Carbini. Wie an anderen Stellen Korsikas haben die Felsen hier seltsame Formen, manche erinnern an menschliche oder tierische Gestalten.
Der Zugang erfolgt über einen Weg von einem Parkplatz drei Kilometer vom Ospedale-See entfernt; nach einigen hundert Metern durchquert der Weg eine Furt. Die oberen Aussichtspunkte auf den Wasserfall sind markiert und leicht erreichbar. Der Abstieg zum Fuß ist steil, aber mit Seilen und Verankerungen im Fels ausgestattet; hinter dem Schild, das das Ende der geschützten Zone anzeigt, ist der Boden feucht und rutschig, und die Verantwortung liegt bei den Besuchern.
Der Name wird oft als korsisches „Piscia di Ghjaddu“, „Hahnenpisse“, gelesen; er stammt aber von „Piscia di u Ghjàddicu“, „Tannenwasserfall“. Die IGN-Karte führt weiterhin die irreführende Form. Nahe dem Fall hat die Erosion Felsen geformt, in denen man menschliche oder tierische Figuren zu erkennen glaubt.
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