Rue Port Neuf, Fußgängerstraße in der Altstadt von Bayonne, Frankreich
Die Rue Port Neuf ist eine Fußgängerzone in der Altstadt Bayonnes mit Steinfliesen und traditionellen baskischen Häusern mit Fachwerk und farbigen Holzbalkonen. Die Straße verbindet das Kathedralenviertel mit dem Fluss Nive und säumt sich mit unabhängigen Geschäften, Cafés und traditionellen Bäckereien.
Im Mittelalter war diese Straße ein Binnenhafen, in dem Schiffe direkt gegen die Stadtmauern zum Handeln anlegten. Diese Vergangenheit als Handelsort prägte die Entwicklung des heutigen Stadtviertels.
Die Handwerker in den arkadengstützten Gebäuden pflegen traditionelle Kunsthandwerke wie Leder- und Textilverarbeitung, die bis heute in den Werkstätten sichtbar sind. Diese lebendige Handwerkstradition prägt das tägliche Leben der Straße und macht sie zu einem Ort, wo alte Fertigkeiten noch praktiziert werden.
Die Straße ist leicht zu Fuß zu erkunden und gut mit Sitzbereichen in Cafés ausgestattet, wo Besucher pausieren können. Die nähe zum Fluss und zur Kathedrale macht es einfach, die Gegend nach eigenem Tempo zu entdecken.
Die Häuser entlang der Straße stehen auf Holzpfählen, einer Konstruktionsmethode aus der Zeit, als die Straße noch ein Wasserkanal war. Diese ungewöhnliche Bauweise ist unter dem Straßenpflaster noch sichtbar und erzählt von der wasserbasierten Vergangenheit des Ortes.
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