Blankenese, Historisches Fischerdorf an der Elbe, Hamburg, Deutschland
Blankenese liegt auf steilen Hügeln über der Elbe und zeichnet sich durch enge Treppen, gewundene Wege und traditionelle Fischerhäuser auf verschiedenen Höhenlagen aus. Die Häuser sind im typischen norddeutschen Stil gebaut und folgen dem Gelände, wobei viele Gebäude direkt aus dem Hang herauswachsen.
Das Viertel wurde erstmals 1301 erwähnt und entwickelte sich um eine Burg auf dem Süllberg, die um 1060 zum Schutz der Elbeübergänge erbaut wurde. Die Siedlung wuchs später zu einem Fischerort heran, dessen Bedeutung durch die Nähe zum Fluss und zur Hafenstadt Hamburg geprägt wurde.
Das Viertel bewahrt alte Feiertradditionen wie die Osterfeuer am Strand und das Rummelpott, wenn Kinder in Kostümen von Haus zu Haus gehen und um Süßes bitten. Diese Bräuche prägen bis heute das Zusammenleben und verbinden die Bewohner mit ihrer maritimen Vergangenheit.
Die S-Bahn-Station verbindet das Viertel direkt mit dem Hamburger Stadtzentrum und erleichtert die Anreise erheblich. Der Ort ist am besten zu Fuß erkunden, da die engen Treppen und Wege nur für Fußgänger geeignet sind.
Bei Niedrigwasser können Besucher zwei historische Schiffswracks nahe dem Strand untersuchen: die Uwe von 1975 und die Polstjernan von 1926. Diese Wracks erzählen von der maritimen Geschichte des Ortes und sind bei Ebbe teilweise zugänglich.
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