Donaudelta, Biosphärenreservat im östlichen Rumänien.
Das Danube Delta ist ein großes Feucht- und Sumpfgebiet an der Schwarzmeerküste, wo sich drei Flussarme in einem komplexen Netz aus Kanälen, Seen und Schilfinseln verzweigen. Die Landschaft ist ständig in Bewegung, mit Wasser, das durch unterschiedliche Lebensräume fließt und eine der vielfältigsten Naturregionen Europas bildet.
Das Gebiet war schon in der Antike besiedelt, mit Spuren griechischer und römischer Niederlassungen, die die Region als Handelsroute nutzten. Im Mittelalter und in der Neuzeit entstanden hier kleine Fischerdörfer, die sich an die besonderen Bedingungen des Deltas anpassten.
Die Dörfer im Delta haben ihre Traditionen bewahrt, in denen Fischerei und Handwerk einen wichtigen Platz im alltäglichen Leben einnehmen. Die Bewohner nutzen die Wasserwege wie Wohnstraßen und pflegen Bräuche, die eng mit den Rhythmen der Natur verbunden sind.
Die beste Zeit zum Besuch ist von April bis Oktober, wenn das Wetter mild ist und die Vogelbeobachtung besonders lohnend ausfällt. Besucher sollten warme, wasserdichte Kleidung mitbringen und sich auf ruhige Bootsfahrten durch die Wasserwege vorbereiten, die langsam und ruhig sind.
Dieses Gebiet beheimatet eine der weltweit reichsten Konzentrationen an Vogelarten, darunter die größte europäische Population von Rosapelikanen. Die ständig wechselnden Wasserstände und neuen Inseln formen das Land immer wieder neu und machen jede Jahreszeit völlig unterschiedlich.
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