Sandavágur, Küstendorf auf der Insel Vágar, Färöer Inseln.
Sandavágur liegt an einer Sandbucht an der Südküste der Insel Vágar und erstreckt sich entlang des Meeresufers. Das Dorf ist über einen Unterseetunnel mit der Nachbarinsel Streymoy verbunden und beherbergt eine Fischkonservenfabrik namens Kovin, die Garnelen, Fischrogen und Fleisch verarbeitet.
Ein Runenstein aus dem 13. Jahrhundert, der 1917 entdeckt wurde, weist darauf hin, dass ein norwegischer Wikinger namens Torkil Onundarson die erste Siedlung an diesem Ort gründete. Die Inschrift verbindet das Dorf mit frühen nordischen Expansionsgeschichten in der Region.
Das Vestanstevna-Festival findet jeden Juli statt und wechselt zwischen drei Dörfern, wobei traditionelle färöische Musik, Tänze und lokale Speisen im Mittelpunkt stehen. Besucher können hier die lebendigen Traditionen der Inselbevölkerung unmittelbar erleben.
Das Dorf liegt verkehrsgünstig an der südlichen Küste und ist leicht über den Unterseetunnel erreichbar, was die Anreise unkompliziert macht. Die nahe gelegene Fabrik und der Zugang zu Wanderwegen bieten vielfältige Aktivitäten für Besucher.
Die Felsformation Trøllkonufingur erhebt sich östlich des Dorfes und gilt als extrem schwierig zu erklimmen. Historische Aufzeichnungen berichten, dass während eines königlichen Besuchs 1844 nur eine einzige Person diesen Gipfel erreichte.
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