Gibert, Buchladen und Plattenladen im 6. Arrondissement, Paris, Frankreich
Gibert ist ein Buchladen und Plattenladen im 6. Arrondissement von Paris, der Bücher, Schallplatten, Comic-Bücher und Zeitschriften in großer Auswahl verkauft. Die Regale reichen vom Boden bis zur Decke und sind mit Titeln in verschiedenen Sprachen gefüllt, von neuen Veröffentlichungen bis zu seltenen Funden.
Joseph Gibert, ein Lehrer aus Saint-Étienne, eröffnete Ende des 19. Jahrhunderts kleine Buchverkaufsstände gegenüber der Kathedrale Notre-Dame und kurz darauf seinen ersten großen Laden am quai Saint-Michel. Nach seinem Tod 1915 teilten seine beiden Söhne das Geschäft auf und gründeten 1929 zwei separate Buchhandlungen an der gleichen Straße.
Der Name Gibert stammt vom Gründer Joseph Gibert, der Ende des 19. Jahrhunderts begann, Bücher zu verkaufen und damit einen Ort schuf, der bis heute eng mit der Pariser Lesekultur verbunden ist. Das Geschäft ist für viele Pariser und Besucher ein Treffpunkt, wo man Zeit mit Büchern und Musik verbringt und sich mit anderen über Literatur und Schallplatten austauscht.
Der Laden hat hohe Regale, die eine labyrinthähnliche Struktur bilden und zum Erkunden einladen, was bedeutet, dass man viel Zeit zum Durchstöbern benötigt. Das Personal ist sachkundig und hilft gerne bei Empfehlungen oder bei der Suche nach bestimmten Titeln oder Schallplatten.
Das Geschäft war tatsächlich eine Familie von zwei separaten Läden, die bis 2017 von rivalisierenden Brüdern betrieben wurden, bis einer den anderen kaufte und sie wiedervereinigt wurden. Im Jahr 2020 wurde es in eine Genossenschaft umgewandelt, die von den Mitarbeitern selbst geleitet wird, was es zu einem einzigartigen Beispiel für Mitarbeitereigentum in Paris macht.
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