Paris, rives de la Seine, Buchstände entlang der Seine, Paris, Frankreich
Les bouquinistes sind Bücherverkäufer an der Seine, die ihre Waren in grünen Metallkästen ausgebreitet zeigen, die sich entlang der Flussufer erstrecken. Jeder Stand wird von einem einzelnen Verkäufer betrieben, der seine eigene Sammlung aus verschiedenen Bereichen kuratiert.
Die Tradition der Bücherverkäufer an der Seine reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als Buchhändler begannen, ihre Waren provisorisch auszulegen. Im 19. Jahrhundert erhielten diese Verkäufer die offizielle Genehmigung, feste Boxen an den Flussufern zu errichten.
Die Bouquinisten sind ein vertrautes Bild für Pariser und Besucher, die gerne am Fluss spazieren. Der Ort verkörpert eine Tradition, bei der Bücher nicht nur als Waren, sondern als Teil des städtischen Lebens behandelt werden.
Die grünen Boxen sind täglich vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang zugänglich, wobei die Verkäufer ihre Stände bei schlechtem Wetter abdecken oder schließen. Da keine festen Öffnungszeiten gelten, lohnt sich ein Besuch am besten am Nachmittag, wenn die Auswahl noch vollständig ist.
Diese Stände wurden 1992 zusammen mit den Quais der Seine zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, da sie eine einzigartige Form des Buchhandels darstellen. Die Erkennung würdigt nicht nur die Verkäufer, sondern auch die Art, wie Bücher seit Jahrhunderten in dieser Stadt geteilt werden.
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