Île de la Cité, Flussinsel im 1. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Île de la Cité ist eine längliche Insel im Zentrum von Paris, umgeben von den beiden Seineufern und verbunden durch mehrere steinerne Brücken. Auf der Oberfläche stehen dicht beieinander Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten, schmale Gassen und kleine Plätze zwischen hohen Mauern.
Die Parisii siedelten sich hier etwa zweihundert Jahre vor Christus an und nannten den Ort Lutetia, bevor er unter römischer Herrschaft weiter wuchs. Im Mittelalter wurde die Insel zum geistlichen und politischen Zentrum, wo Könige regierten und Kathedralen errichtet wurden.
Der Name stammt vom lateinischen Civitas, was die Stadt oder den bewohnten Kern meint, da hier das alte Paris entstand. Heute leben etwa einhundert Menschen dauerhaft auf der Insel, während täglich Tausende die Plätze, Brücken und Gassen durchqueren.
Man erreicht die Insel am besten zu Fuß über die zahlreichen Brücken, die sie mit dem linken und rechten Ufer verbinden. Die Gassen sind eng und oft überfüllt, besonders am Wochenende und an sonnigen Tagen im Frühling und Sommer.
Ein kleiner bronzener Stern vor dem Hauptportal der Kathedrale markiert den Punkt Zero, von dem aus alle Entfernungen in Frankreich gemessen werden. Viele Besucher werfen eine Münze darauf und wünschen sich, eines Tages nach Paris zurückzukehren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.

