Lac de Roselend, Alpenstausee in Beaufort, Frankreich
Der Staudamm von Roselend erstreckt sich über das Tal und speichert eine große Menge Wasser für die Energieerzeugung in den französischen Alpen. Der See selbst ist von hohen Bergen umgeben und bildet eine breite Wasserfläche, die sich zwischen den Talhängen ausdehnt.
Die Staumauer wurde in den 1950er bis 1960er Jahren erbaut und führte zur Überflutung des Dorfes Roselend, das unter den Wassern verschwand. Der Damm ist Teil eines größeren Energiesystems in dieser Bergregion, das mehrere Seen verbindet.
Die Kapelle von Saint Marie Madeleine wurde vor der Flutung des Sees an das Seeufer verlegt und steht heute als Denkmal an diesem neuen Ort. Besucher können diesen Ort aufsuchen und verstehen, wie die örtliche Gemeinde ihre religiöse Vergangenheit bewahrt hat.
Der beste Zeitpunkt zum Besuch ist von Mai bis Oktober, wenn der Pass befahrbar ist und das Gelände leicht erreichbar wird. In den Wintermonaten können Schnee und Straßensperrungen den Zugang verhindern, daher ist es wichtig, vorher die Bedingungen zu prüfen.
Das System von Roselend arbeitet mit zwei weiteren nahe gelegenen Staudämmen zusammen, um Wasser und Energie effizient zwischen den Seen zu leiten. Diese Verbindung ermöglicht eine optimierte Stromerzeugung über die gesamte Bergregion hinweg.
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