Chapelle de Roselend, Religiöse Kapelle in Beaufort, Frankreich
Die Chapelle de Roselend ist eine Kapelle in den französischen Alpen nahe des Staudamms von Roselend. Das Gebäude wurde mit Tuffstein erbaut und steht oberhalb des Stausees mit Blick auf das Wasser und die umliegende Berglandschaft.
Im Weiler Roselend stand eine romanische Kapelle, die der heiligen Maria Magdalena geweiht war; ein Dokument aus dem 13. Jahrhundert könnte sie erwähnen, und ihre Glocke wurde 1608 gegossen. 1794 feierten dort vier aus dem Tal stammende Priester, darunter der spätere Erzbischof von Chambéry Antoine Martinet, nach ihrer Rückkehr aus dem Exil ihre erste Messe. Am 6. Mai 1960 wurde die Kapelle beim Füllen der Roselend-Talsperre überflutet; zwei Jahre später entstand ein Ersatzbau an der Straße über dem See.
Die Kapelle bewahrt den Namen und die Widmung der romanischen Kapelle des Weilers Roselend, Sainte-Marie-Madeleine. Ihre Glocke wurde 1608 gegossen, und Stiftungen sind für 1710, 1757 und 1760 belegt. Die wiederaufgebaute Kapelle führt dieses Erbe über dem See fort.
Das Gebäude ist über markierte Wanderwege erreichbar, die durch die Berglandschaft führen. Der Zugang ist am besten zu Fuß möglich, und besucher sollten festes Schuhwerk und ausreichend Zeit für den Weg einplanen.
1794 fand hier eine bedeutende religiöse Versammlung statt, als vier Priester aus dem Exil zurückkehrten und eine Messe feierten. Einer dieser Priester, Antoine Martinet, würde später Erzbischof von Chambéry werden.
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