Barrage de la Gittaz, Bogenstaumauer in Beaufort, Frankreich
Der Barrage de la Gittaz ist eine 65 Meter hohe Bogengewichtsmauer im Beaufortain-Massiv am Gittaz-Bach in Savoyen. Die Betonmauer ist an der Krone 164 Meter lang, oben 3 Meter und an der Basis 47,8 Meter breit; sie staut den 37 Hektar großen Lac de la Gittaz auf 1.562 Metern Höhe.
Die Bauarbeiten begannen 1962, nachdem die Stauseen Roselend und Saint-Guérin 1960 gefüllt und das Kraftwerkssystem Roselend–La Bâthie 1961 in Betrieb genommen worden waren. Die Gittaz-Staumauer wurde 1967 fertiggestellt und eingestaut und brachte dem Roselend-See 13 Millionen Kubikmeter zusätzlichen Speicherraum. Ihr Wasser erreicht Roselend über eine 2 km lange Leitung und wird bei La Bâthie nahe Albertville turbiniert.
Die Talsperre trägt den Namen des Gittaz-Bachs, den sie aufstaut, lokal „Gitte“ ausgesprochen. Ihre 13,7 Millionen Kubikmeter Wasser werden nicht hier verstromt: Sie gelangen über eine 2 km lange Leitung in den Roselend-Stausee und dann durch einen 14,5 km langen Stollen zum Kraftwerk La Bâthie bei Albertville.
Die beste Zeit für einen Besuch ist in den Sommermonaten, wenn die Straße zur Staumauer befahrbar ist. In der kalten Jahreszeit sind die Zufahrtswege wegen Schnee und Eis oft nicht zugänglich, daher sollte man die Route vorher überprüfen.
Das Becken fasst 13,7 Millionen Kubikmeter Wasser, das nicht direkt eine Turbine erreicht: Es fließt zuerst durch eine 2 km lange Leitung in den Stausee Roselend, dann führen ein 14,5 km langer Stollen und eine 2.500 m lange Druckleitung zum unterirdischen Kraftwerk La Bâthie, mit rund 1.200 m Fallhöhe.
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