Aníbal González, Bronzestatue und Denkmal im Distrito Sur, Sevilla
Die Statue Aníbal González ist ein Bronzedenkmal auf einem Sockel in einer kleinen Kreisstraße im Parque de María Luisa im Distrito Sur von Sevilla, an der Avenida de Isabel la Católica. Die Skulptur zeigt den Architekten in voller Länge mit einem langen Mantel und einem Hut in der Hand.
Aníbal González wurde 1876 in Sevilla geboren und studierte Architektur in mehreren europäischen Ländern, bevor er zur prägenden Figur des regionalistischen Stils in der Stadt wurde. Sein bekanntestes Werk ist die Plaza de España, die für die Iberoamerikanische Ausstellung von 1929 gebaut wurde. Das Denkmal wurde nach einem städtischen Wettbewerb 2010 von den Bildhauern Manuel Nieto, Guillermo Plaza und Manuel Osuna geschaffen und 2011 eingeweiht.
Die Statue zeigt Aníbal González mit einem langen Mantel und einem Hut in der linken Hand, den Blick auf den Nordturm der Plaza de España gerichtet, einem Gebäude, das er selbst entworfen hat. Diese Geste macht die Verbindung zwischen dem Architekten und seinem bekanntesten Werk sichtbar und konkret.
Das Denkmal befindet sich in einer kleinen Kreisanlage im Parque de María Luisa und ist von den umliegenden Wegen leicht zu erreichen. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch den Park oder einem Abstecher zur nahe gelegenen Plaza de España verbinden.
Unter dem Bronzemantel der Figur, in der Nähe der Beine, sind Abdrücke kleiner Kinderhände zu sehen. Die drei Bildhauer, die die Statue schufen, hatten jeder im Jahr der Fertigstellung ein Kind bekommen und hinterließen diese Spuren als persönliche Erinnerung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.