Gloriette of Bécquer, Marmordenkmal im Parque de María Luisa, Sevilla, Spanien.
Das Denkmal zeigt einen zentralen Marmorbüsten des Dichters Gustavo Adolfo Bécquer, umgeben von drei weiblichen Steinfiguren. Das Ensemble steht im Parque de María Luisa und bildet ein kohärentes Kunstwerk, das Poesie und bildende Kunst verbindet.
Das Denkmal wurde 1911 eingeweiht und geht auf eine Initiative der Brüder Álvarez Quintero zurück. Die Brüder finanzierten das Projekt aus den Einnahmen ihrer theatralischen Werke.
Die drei weiblichen Marmorfiguren rund um das Denkmal verkörpern Szenen aus Bécquers Gedichten über Liebe und menschliche Gefühle. Sie schaffen einen intimen Raum, in dem Besucher die Texte des Dichters in Stein und Form nacherleben können.
Das Denkmal ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da mehrere Buslinien den Parque de María Luisa durchfahren und stoppen. Besucher können sich dem Kunstwerk von verschiedenen Seiten des Parks aus nähern und haben mehrere Zugänge zum Gelände.
Ein alter Sumpfzypressenbaum, der um 1850 gepflanzt wurde, bildet einen wesentlichen Teil des Kunstwerks und wurde eigens vom Bildhauer Lorenzo Coullaut Valera ausgewählt. Der Baum ist älter als das Denkmal selbst und gibt der Komposition eine organische Verbindung zur Natur.
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