Chile Pavilion, Seville, Nationaler Pavillon im María-Luisa-Park, Sevilla, Spanien.
Der Pavillon Chiles ist ein Gebäude im Art-Déco-Stil mit Betonstruktur und indigenen dekorativen Elementen, dessen Farbgestaltung von Grautönen an der Basis zu Weiß oben übergeht. Das Innere war ursprünglich mit spezialisierten Ausstellungsbereichen ausgestattet, die verschiedene Wirtschaftszweige des Landes zeigten.
Das Gebäude entstand zwischen 1927 und 1928 für die Iberoamerikanische Ausstellung von 1929. Ein chilenischer Architekt entwarf den Pavillon, der die damalige Bedeutung des Landes in internationalen Ausstellungen widerspiegelte.
Der Pavillon trug während der Ausstellung zur Vorstellung chilenischer Produkte bei, mit Bereichen für Salpeterindustrie, Weine, Bergbau und Kunstausstellungen. Besucher konnten hier die wirtschaftliche Vielfalt des Landes durch spezialisierte Exponate kennenlernen.
Das Gebäude dient heute als Kunstschule und funktioniert daher als Bildungseinrichtung. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Schulbereich handelt, was die Zugänglichkeit beeinflussen kann.
Eine spezielle Halle im Gebäude war der Kupferverarbeitung gewidmet und zeigte den gesamten Prozess vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Dieser Ausstellungsbereich war einer der bemerkenswertesten Teile des Pavillons.
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