Peru Pavilion, Seville, Ausstellungspavillon im María-Luisa-Park, Sevilla, Spanien.
Der Peruanische Pavillon ist ein Ausstellungsgebäude im Maria-Luisa-Park mit einer Fassade voller Details, die spanische Kolonialarchitektur und vorspanische Peruanische Elemente verbinden. Das Innere ist in mehrere Ausstellungsbereiche unterteilt, die verschiedene Aspekte dieser kulturellen Verflechtung präsentieren.
Das Gebäude wurde 1929 für die Ibero-Amerikanische Exposition fertiggestellt und zeigte damals Artefakte aus der Vor-Kolumbus-Zeit sowie landwirtschaftliche Produkte aus Peru. Es entstand während einer Zeit großer internationaler Ausstellungen, die verschiedene Kulturen und Handelsbeziehungen präsentierten.
Das Gebäude verbindet Neobarroco- und Neoperuano-Stile und zeigt die historische Verbindung zwischen spanischer und peruanischer Architektur. Die Fassade erzählt durch ihre Ornamente und Proportionen von dieser kulturellen Verflechtung.
Der Pavillon beherbergt heute die Generalkonsulat Perus in Sevilla und das Wissenschaftsmuseum La Casa de la Ciencia, das Besuchern offen steht. Es ist ratsam, vorab zu prüfen, wann die Ausstellungsbereiche für Besucher zugänglich sind, da das Gebäude auch als Konsulatsgebäude genutzt wird.
Zwischen 1984 und 2007 nutzte die Biologische Station Doñana das Gebäude als ihre Zentrale für regionale Umweltforschung. Dieser überraschende zweite Leben des Pavillons zeigte, wie ein historisches Ausstellungsgebäude neue Zwecke erfüllen kann.
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