Heidelberger Schloss, Schlossruine in der Altstadt, Heidelberg, Deutschland
Das Château d'Heidelberg ist eine Schlossruine in der Altstadt von Heidelberg in Deutschland, die auf dem Nordhang des Königstuhl hoch über dem Neckartal thront. Die Gebäude aus rotem Sandstein verbinden gotische und Renaissanceelemente, mit verzierten Fassaden rund um einen großen Innenhof.
Der Bau des Schlosses begann im frühen 13. Jahrhundert, und es wurde schnell zur Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Im späten 17. Jahrhundert zerstörten französische Truppen es mehrfach, und 1764 trafen zwei Blitzeinschläge die bereits geschwächten Gebäude, woraufhin es nie vollständig wiederaufgebaut wurde.
Das Schloss ist bekannt für sein Grosses Fass, ein riesiges Weinfass aus dem Jahr 1751, das im Keller steht. Auf dem Deckel des Fasses befindet sich eine kleine Tanzfläche, auf der Besucher heute noch stehen können.
Das Schloss ist über eine Standseilbahn von der Altstadt aus erreichbar, es ist aber auch zu Fuß über einen Wanderpfad möglich. Ein Besuch dauert in der Regel zwei bis drei Stunden, sodass man genügend Zeit einplanen sollte, um den Innenhof, die Terrassen und das Museum zu erkunden.
Im frühen 17. Jahrhundert wurde rund um das Schloss ein Garten namens Hortus Palatinus angelegt, der damals als achtes Weltwunder galt. Er wurde jedoch nie vollständig fertiggestellt, da der Dreißigjährige Krieg die Bauarbeiten unterbrach.
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