Fort du Château, Festung in Briançon, Frankreich
Das Fort du Château ist eine Festung auf einem hohen Felsen über der Stadt Briançon in den französischen Alpen. Es besteht aus dicken Steinmauern, alten Kasernen, Wachgebäuden, unterirdischen Kasematten und Kanonenplattformen.
Das Fort geht auf eine Burg zurück, die im 14. Jahrhundert von den Dauphin-Herren errichtet wurde und ursprünglich aus einem großen Bergfried, vier Türmen und einer dem heiligen Stephan geweihten Kapelle bestand. Im 17. Jahrhundert wurden Teile davon umgebaut, und im 19. Jahrhundert wurde die gesamte Anlage vollständig neu errichtet.
Die große Bronzestatue an der Spitze des Forts, bekannt als "Grande France", wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Bildhauer Antoine Bourdelle geschaffen. Sie stellt eine Göttin mit Lanze, Schild und Schlange dar und ist von weitem sichtbar.
Der Aufstieg zum Fort führt über unebenes Gelände und Steinstufen, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Da das Gelände freiliegt und auf rund 1.400 m liegt, empfiehlt es sich, Wasser und wetterfeste Kleidung mitzunehmen.
Der Ingenieur Vauban besichtigte das Fort im späten 17. Jahrhundert und befand es für so baufällig, dass er empfahl, große Teile abzureißen und nur das Notwendigste zu reparieren. Das, was Besucher heute sehen, entstand im 19. Jahrhundert und ersetzt das Bauwerk, das Vauban einst kritisiert hatte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.