Nationalpark Kampinos, Nationalpark in Opoczno, Polen
Der Kampinos-Nationalpark ist ein Naturgebiet in der Woiwodschaft Masowien, Polen, das sich über mehr als 38.000 Hektar erstreckt. Das Terrain umfasst Binnendünen, Sümpfe, Wälder, Wiesen und Schilfgürtel, in denen zahlreiche Pflanzen- und Tierarten beheimatet sind.
Der Park wurde 1959 zum Schutz natürlicher Lebensräume eingerichtet und hat seitdem verschiedene Wiedereinführungsprogramme für heimische Arten durchgeführt. Elche und Luchse wurden erfolgreich in das Gebiet zurückgebracht.
Der Name Kampinos stammt von einem nahegelegenen Dorf und wird heute mit einer der größten Waldflächen nahe einer europäischen Hauptstadt verbunden. Familien nutzen das Gebiet häufig für Wochenendausflüge und Naturbeobachtung, während Wanderer auf den Wegen oft Spuren von Wildtieren entdecken.
Besucher können über 350 Kilometer markierte Wanderwege und mehr als 200 Kilometer Radwege nutzen, die durch verschiedene Landschaften führen. Die Wege sind unterschiedlich lang, sodass man sowohl kurze Spaziergänge als auch ganztägige Touren unternehmen kann.
Eine Population von etwa 450 Elchen lebt im Park, wobei ausgewachsene Männchen eine Schulterhöhe von rund 185 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 400 Kilogramm erreichen können. Diese Tiere bewegen sich oft in kleinen Gruppen durch die Wälder und Sümpfe und hinterlassen Spuren im weichen Boden.
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