Murales del borgo San Giuliano
Die Muralen del borgo San Giuliano sind bemalte Wande in einem Fischerquartier von Rimini, die Geschichten aus Film, Arbeit und Alltagsleben erzahlen. Die bunte Dekoration erstreckt sich durch enge Gassen und bedeckt die Fassaden von Hausern, wodurch das gesamte Viertel wie ein offenes Kunstmuseum wirkt.
Dieses Viertel entstand um das Jahr 1000 als Fischergemeinde und wurde 1979 durch ein Fest zu Ehren seiner Bewohner gerettet, die den Abriss verhinderten. Nach Fellinis Tod 1994 widmete die Gemeinde das Fest ihm, und Kunstler begannen, Mauern mit Szenen aus seinen Filmen und Szenen aus dem lokalen Leben zu bemalen.
Die Muralen ehren Federico Fellini und zeigen Szenen aus seinen Filmen, die das Gefühl dieser Gegend prägen. Bewohner und Künstler nutzen die Wände, um ihre Geschichten zu erzählen: Fischer, alltägliche Momente und Charaktere aus Fellinis Werk werden sichtbar gemacht und verbinden Film mit lokaler Identität.
Die Muralen sind kostenlos und den ganzen Tag zugänglich, da sie auf Aussenwande gemalt sind und das gesamte Viertel offen ist. Am besten erkundet man das Gebiet zu Fuss oder mit dem Fahrrad, um durch die engen Gassen zu wandern und bei jedem Umgang neue Kunstwerke zu entdecken.
Ein Keramik-Wandsektion mit dem Titel 'E mur de suranom' ehrt die Spitznamen ehemaliger Bewohner wie Seeleute und Kutscher, was eine unsichtbare Geschichte der Familien bewahrt, die das Viertel uber Generationen aufgebaut haben. Diese kleinen Kunstwerke verbinden die Namen mit den Menschen, die hier lebten.
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