Rimini, Badeort an der Adriaküste, Italien
Rimini ist eine Stadt an der Adriaküste in der Provinz Emilia-Romagna mit etwa 15 Kilometern Sandstrand, einem historischen Zentrum und mehreren römischen Denkmälern im Innenstadtbereich. Die Uferpromenade erstreckt sich parallel zur Küste und verbindet zahlreiche Strandbäder, Hotels und Restaurants mit dem älteren Teil der Stadt im Landesinneren.
Die römische Kolonie wurde 268 vor Christus am Schnittpunkt zweier wichtiger Konsularstraßen gegründet und entwickelte sich rasch zu einem Militärhafen. Im Mittelalter wechselte die Herrschaft mehrfach zwischen lokalen Familien, bevor die Stadt im 19. Jahrhundert Teil des vereinigten Italiens wurde.
Der Name leitet sich vom lateinischen Ariminum ab, das sich wiederum auf den Fluss Ariminus bezog, der durch die antike Siedlung floss. Heute sieht man in den Straßen der Altstadt einen Mix aus römischen Bögen, mittelalterlichen Plätzen und bunten Fassaden aus der Nachkriegszeit, die von den Bewohnern täglich genutzt werden.
Wer die Altstadt besuchen möchte, kann zu Fuß vom Bahnhof aus in wenigen Minuten die Hauptstraße und den Augustusbogen erreichen. Die Strände liegen etwa zwei Kilometer östlich des Zentrums und sind über mehrere Buslinien oder eine kurze Fahrt mit dem Taxi erreichbar.
Manche Strandabschnitte werden bereits Ende Februar vorbereitet, wenn Besitzer die Sonnenschirme aufstellen und die ersten Kabinen öffnen, obwohl das Wasser noch kühl ist. Das Gebäude der ehemaligen Großen Halle beherbergt heute einen überdachten Markt, der morgens von Einheimischen besucht wird, die frischen Fisch und regionale Produkte kaufen.
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