Bourse départementale du travail, Gebäude in Bobigny, Frankreich
Die Bourse départementale du travail ist ein Gebäude in Bobigny, das 1978 eröffnet wurde und Räume für Arbeiterorganisationen bietet. Seine moderne Struktur besteht aus einem Bürotrakt auf Stelzen mit Glasfassaden und einem unterirdischen Auditorium mit geschwungenen Wänden, das etwa 600 Personen fasst.
Das Gebäude wurde von dem brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer entworfen, dessen Konzept 1967 begann und 1972 vom Generalrat genehmigt wurde. Nach Verzögerungen bei der Konstruktion wurde das Projekt von Jean-Maur Lyonnet vollendet und 1978 eröffnet, wobei die Auditorium-Form Neyemeyers Vision treu blieb.
Die Bourse départementale du travail ist ein Ort, der für Arbeiter und ihre Organisationen gebaut wurde und diese Bedeutung bis heute bewahrt hat. Das Gebäude dient als sichtbares Zeichen der Arbeiterbewegung und bleibt ein Treffpunkt für Diskussionen über Arbeit und Solidarität in der Gemeinde.
Der Ort ist leicht zugänglich und liegt in der Nähe der Tramstation Libération auf der Platz de la Libération. Die Räume sind funktional mit großen Bereichen aufgebaut, die für verschiedene Veranstaltungen und Treffen genutzt werden können.
Das Auditorium zeichnet sich durch seine gelben Wände und gebogenen Formen aus, die sich vom üblichen Bau unterscheiden und Oscar Neyemeiers charakteristische Stil widerspiegeln. Diese farbige, fließende Form macht das Innere zu einem überraschenden Kontrast zur modernen Glasfassade außen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
