Porta Nuova, Intermodaler Bahnhof in Turin, Italien
Porta Nuova ist der zentrale Bahnhof von Turin, mit 20 Gleisen auf drei Ebenen, die über einen großen Bogensaal miteinander verbunden sind. Im Erdgeschoss befinden sich Schalter, Geschäfte, ein Servicezentrum für Reisende mit Einschränkungen sowie ein Wartebereich namens Freccia Club.
Der Bahnhof wurde 1861 unter der Leitung des Ingenieurs Alessandro Mazzucchetti erbaut und 1864 eröffnet, kurz nach der Einigung Italiens. Im Laufe des 20. Jahrhunderts fanden mehrere Erweiterungen statt, darunter eine anlässlich der Weltausstellung 1911 und eine weitere 1940.
Unter dem Bahnhof befindet sich eine Metrostation, und mehrere Bus- und Tramlinien halten direkt davor, sodass der Anschluss an das Stadtverkehrsnetz einfach ist. Außerdem sind Fahrräder, E-Scooter und Mietwagen in der Nähe verfügbar, falls Sie sich in der Stadt bewegen möchten.
Während der jüngsten Renovierung wurden im gesamten Bahnhof taktile Bodenleitsysteme und Karten installiert, um sehbehinderten Reisenden die eigenständige Orientierung zu erleichtern. Gleichzeitig wurde ein zentraler offener Bereich in der Haupthalle geschaffen, der heute als eine Art öffentlicher Platz innerhalb des Gebäudes funktioniert.
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