Via Roma, Geschäftsstraße im Zentrum von Turin, Italien
Via Roma ist eine lange Einkaufsstraße in der Innenstadt von Turin, die vom Piazza Castello zur Porta Nuova Bahnhofstation führt und den Piazza San Carlo durchquert. Die Straße zeichnet sich durch kontinuierliche Laubengänge mit Marmorsäulen aus, unter denen sich Geschäfte und Cafés aneinanderreihen.
Die Straße wurde zwischen 1931 und 1937 großflächig umgebaut und folgte dabei Prinzipien der italienischen rationalistischen Architektur. Dabei wurden ältere mittelalterliche Strukturen durch moderne Gebäude mit klaren geometrischen Formen ersetzt.
Die Laubengänge von Via Roma beherbergen zahlreiche Modeboutiquen italienischer und internationaler Marken, die eine kommerzielle Tradition Norditaliens widerspiegeln. Einheimische und Besucher nutzen diese überdachten Wege täglich, um zu shoppen und sich vor Wetter zu schützen.
Die Straße ist vom Bahnhof Porta Nuova zu Fuß leicht erreichbar und wird auch von der Metrolinie 1 bedient. Besucher sollten bedenken, dass die Läden unterschiedliche Öffnungszeiten haben, besonders an Sonntagen und Feiertagen.
Der Architekt Marcello Piacentini entwarf die Fassaden mit rechteckigen Blöcken und strengen geometrischen Mustern, die die Modernisierungsvision Turinss der 1930er Jahre verkörperten. Diese präzise gestalteten Strukturen prägen bis heute das Erscheinungsbild der Straße und unterscheiden sie deutlich von älteren italienischen Stadtzentren.
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