Caldeirinha-Steg, Künstlicher Teich und Touristenattraktion in Santa Maria Maior, Lissabon, Portugal
Das Quai de Caldeirinha ist ein kleines, künstlich angelegtes Wasserbecken im historischen Viertel Santa Maria Maior in Lissabon, das auch als Touristenattraktion gilt. Es liegt inmitten enger gepflasterter Gassen und alter Gebäude, die das ruhige Wasser umrahmen.
Der Bereich rund um das heutige Becken war jahrhundertelang mit dem alten Hafen von Lissabon verbunden und diente dem Be- und Entladen kleiner Schiffe. Mit der Zeit, vor allem nach dem großen Erdbeben des 18. Jahrhunderts, veränderte sich das Viertel und das Wasser wurde zunehmend für städtische Zwecke umgestaltet.
Die Bezeichnung "Caldeirinha" bedeutet auf Portugiesisch "kleiner Kessel" und verweist auf die Form des Beckens, das einst von Schiffern und Handwerkern genutzt wurde. Heute kommen Spaziergänger vorbei, um einen ruhigen Moment am Wasser zu verbringen, während die alten Fassaden der umliegenden Gebäude sich in der Oberfläche spiegeln.
Das Quai de Caldeirinha ist gut zu Fuß erreichbar, da es direkt im historischen Zentrum von Lissabon liegt und von den meisten Sehenswürdigkeiten des Viertels nicht weit entfernt ist. Ein Besuch früh am Morgen oder am späten Nachmittag lohnt sich, da das Licht dann besonders schön auf dem Wasser liegt.
Obwohl das Becken heute als Zierelement gilt, war es früher direkt mit dem Betrieb der nahegelegenen Arsenal de Marinha verbunden, der Marinebasis, die nach dem Erdbeben von 1755 als erste in Lissabon wieder aufgebaut wurde. Diese Verbindung macht es zu einem der wenigen Wasserelemente der Stadt, das sowohl militärische als auch zivile Geschichte in sich trägt.
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