Galerie des Jacobins, Fußweg und überdachter Durchgang in Amiens, Frankreich
Die Galerie des Jacobins ist eine überdachte Passage im Herzen von Amiens, im Norden Frankreichs, die durch ein altes Gebäude mit Arkaden führt. Die Passage verbindet verschiedene Teile des Stadtviertels und beherbergt kleine Geschäfte entlang eines gepflasterten Gehwegs.
Das Gebäude, das die Passage beherbergt, geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als es als Privathaus wohlhabender Familien diente. Im Jahr 1912 renovierten die Architekten René Delarue und Maurice Thorel das Gebäude und gestalteten es in einen Handelsort um, wobei sie ältere Bauelemente erhielten.
Die Galerie des Jacobins verdankt ihren Namen einem ehemaligen Jakobinerkloster, das sich früher in der Nähe befand. Wer heute durch die Arkade läuft, entdeckt die Bronzeskulptur "L'Hortillonne amiénoise" von Carvin, die eine Figur aus der lokalen Tradition der Hortillonnages zeigt.
Die Galerie des Jacobins liegt im Stadtzentrum von Amiens und ist von den umliegenden Straßen aus leicht zu erreichen. Das Pflaster kann uneben sein, daher empfiehlt sich ein langsames Tempo, um die alten Fassaden und Skulpturen in Ruhe zu betrachten.
Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine Skulptur, die ein Symbol des Sparens darstellt und vom Amienser Bildhauer Albert Roze geschaffen wurde, der in der Region für seine Arbeiten bekannt ist. Dieser Teil des Gebäudes wird von vielen Besuchern übersehen, obwohl er beim genauen Hinsehen von der Straße aus sichtbar ist.
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