Amiens, Verwaltungszentrum in Hauts-de-France, Frankreich
Amiens liegt am Ufer der Somme in Nordfrankreich und dient als Verwaltungssitz des Departements Somme sowie als Hauptstadt der Region Hauts-de-France. Die Stadt erstreckt sich über beide Ufer des Flusses, mit engen Gassen im mittelalterlichen Stadtkern und breiten Boulevards, die von Backsteinhäusern gesäumt werden.
Im Ersten Weltkrieg erlitt die Stadt schwere Schäden durch mehrjährige Kämpfe an der Westfront, die das mittelalterliche Stadtbild weitgehend zerstörten. Nach 1918 wurde sie wieder aufgebaut, wobei viele Straßen und Viertel ihre heutige Gestalt erhielten.
Jeden Samstag füllt sich der zentrale Markt am Place Parmentier mit lokalen Erzeugern, die Gemüse, Käse und geräucherte Wurstwaren aus der Region anbieten. Familien und Nachbarn treffen sich dort zum Einkaufen und Plaudern, während in den Straßen ringsum Händler ihre Waren präsentieren.
Der Bahnhof liegt nördlich des Zentrums und ist zu Fuß in etwa fünfzehn Minuten erreichbar, während regelmäßige Buslinien die wichtigsten Viertel miteinander verbinden. Besucher können die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen, da die meisten Orte innerhalb des historischen Kerns nur wenige Gehminuten voneinander entfernt sind.
Unter dem Stadtzentrum verlaufen unterirdische Gänge aus Kalkstein, die im Mittelalter als Steinbrüche dienten und später als Zufluchtsort während Kriegen genutzt wurden. Heute können Besucher auf geführten Touren durch einige dieser Tunnel gehen und die Spuren alter Werkzeuge an den Wänden sehen.
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