Amiens railway station, Bahnhof in Amiens, Frankreich
Der Bahnhof Amiens ist zugleich Kopfbahnhof und Durchgangsbahnhof: Sechs Bahnsteige bedienen zwölf Gleise, davon fünf Stumpfgleise im Norden für die Strecke Amiens–Laon. Eine Bahnsteighalle überspannt die Gleise, und an der Steinfassade steht unter einem Glas-Metall-Vordach in Metallbuchstaben „GARE D'AMIENS“.
Der erste, vom Architekten Alfred Armand entworfene Bahnsteig wurde am 20. Juni 1846 in Betrieb genommen; im Jahr darauf wurde er zum Bahnhof mit dem Namen „Gare du Nord“. Durch die Bombardierungen im März 1918 zerstört, wurde er originalgetreu wieder aufgebaut und im Mai/Juni 1940 erneut zerstört. Auguste Perret entwarf ab 1942 den Nachfolgebau; der dritte Bahnhof ging 1958 in Betrieb.
Einheimische nennen den Bahnhof „Gare du Nord“, ein Name, der im städtischen Nahverkehr verwendet wird. Die Gebäude des Bahnhofsviertels, darunter der Bahnhof und der Tour Perret, wurden 2004 gemeinsam als historisches Monument eingetragen. Der Tour Perret, der gleichzeitig mit dem Bahnhof erbaut wurde, steht in der Nähe.
Der Bahnhof liegt zentral in der Stadt und ist leicht zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar. Die Anlagen sind modern und bieten klare Beschilderung für alle Fahrgäste.
Die Tour Perret wurde zusammen mit dem Bahnhofsgebäude errichtet und prägt das Erscheinungsbild des Eisenbahnviertels. Dieses Bauwerk ist ein integraler Bestandteil des Wiederaufbaus nach den Kriegszerstörungen.
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