Chapelle Saint-Vincent-de-Paul, Neoklassizistische Kapelle im Faubourg de Noyon, Amiens, Frankreich.
Die Chapelle Saint-Vincent-de-Paul ist eine klassizistische Kapelle in Amiens mit symmetrischen Fassaden und Säulen, die das Baudesign des 18. Jahrhunderts widerspiegeln. Der Innenraum ist hell und überschaubar, mit schlichtem, elegantem Aufbau, der typisch für diese Architekturepoche ist.
Erbaut zwischen 1736 und 1741 unter Aufsicht des Bischofs de la Motte, diente das Gebäude später als Militärkrankenhaus und Armenasyls. Nach mehreren Umnutzungen kehrt es seit Anfang der 2010er Jahre zu religiösen Zwecken zurück.
Die Kapelle wird von der Piusbruderschaft geprägt, die hier ihre religiösen Praktiken ausübt und das Gebäude mit traditioneller katholischer Spiritualität erfüllt. Besucher können die Art erleben, wie dieses Gotteshaus als Treffpunkt für eine spezifische Glaubensgemeinschaft funktioniert.
Die Kapelle liegt in der Nähe des Bahnhofs Amiens Nord und ist mit den Buslinien 1, 3 und 16 leicht zu erreichen. Am besten besucht man sie zu den Zeiten, wenn Gottesdienste stattfinden, um sie auch von innen sehen zu können.
Das Gebäude diente lange Zeit als Veranstaltungsort für Militärzeremonien und war unter einem anderen Namen als prestigeträchtiges Zeremonienhaus bekannt. Diese Vorgeschichte wird heute bei einem Besuch oft übersehen, obwohl sie zeigt, wie das Gebäude verschiedene Rollen in der Stadt gespielt hat.
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