Orgue de tribune de la cathédrale Notre-Dame d'Amiens, Pfeifenorgel in der Notre-Dame-Kathedrale, Amiens, Frankreich.
Die Orgel der Kathedrale Notre-Dame in Amiens ist ein großes Pfeifenwerk, das an der westlichen Wand des Kirchenschiffs etwa 17 Meter über dem Boden angebracht ist und sich unter dem Rosettenfenster befindet. Das Instrument umfasst 42 Register, die in mehrere Abteilungen unterteilt sind, darunter das Positif de dos, das Grand-Orgue, das Récit expressif und die Pedalsektion.
Das ursprüngliche Instrument wurde zwischen 1429 und 1431 von Alphonse Lemire, dem Kammerdiener von König Charles VI, und seiner Ehefrau Massine de Hainaut finanziert. Das Werk durchlief später bedeutende Umbauten durch renommierte Orgelbauer wie John Abbey 1832 und Aristide Cavaillé-Coll zwischen 1884 und 1889.
Die Orgel trägt französische Namen für ihre Teile, wie "Grand-Orgue" und "Récit expressif", die die handwerkliche Tradition der Orgelbauerkunst widerspiegeln. Besucher können diese Benennung in der Architektur des Instruments selbst erkennen und verstehen, wie die Französische Kultur in jedem Register verankert ist.
Das Instrument befindet sich hoch oben an der Westwand und ist von vielen Plätzen in der Kathedrale gut sichtbar. Besucher, die die Orgel studieren möchten, sollten einen Standort wählen, der eine klare Sicht auf die Pfeifenwerk und deren Anordnung ermöglicht.
Während des Ersten Weltkriegs wurde die Orgel von Pariser Feuerwehrleuten auseinandergenommen und eingelagert, um sie zu schützen. Sie blieb in Lagerung bis zu ihrer Wiederzusammensetzung zwischen 1935 und 1937.
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