Ehemalige Eiskeller, Historisches Denkmal im Parco delle Cascine, Florenz, Italien
Das ehemalige Eishaus ist ein kleines pyramidenförmiges Gebäude im Parco delle Cascine in Florenz, entworfen vom Architekten Giuseppe Manetti. Es liegt nahe dem Pavoniere-Schwimmbad entlang des Viale degli Olmi inmitten des Parks.
Das Gebäude wurde 1796 errichtet, um Schnee und Eis aus dem Arno zu lagern und so die großherzogliche Hofhaltung und den lokalen Handel mit frischen Lebensmitteln zu versorgen. Später verlor es seine ursprüngliche Funktion, blieb aber als Baudenkmal erhalten.
Das Gebäude ist von außen frei zugänglich und gut sichtbar, wenn man durch den Park spaziert. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Rundgang durch den Parco delle Cascine verbinden, der weitläufig ist und bequeme Wege bietet.
Die Pyramidenform war keine dekorative Laune, sondern eine technische Entscheidung: Die schrägen Wände halfen dabei, die innere Temperatur stabil zu halten und das Schmelzen des Eises zu verlangsamen. Florenz besitzt noch einige weitere Bauten im ägyptischen Stil, darunter einen Obelisken im Boboli-Garten und einen kleinen Tempel im Torrigiani-Garten, doch die Ghiacciaia ist das einzige Beispiel mit einer praktischen Alltagsfunktion.
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