Florenz, Renaissancehauptstadt in der Toskana, Italien
Florenz ist eine Stadt in der Toskana, deren historisches Zentrum vom Fluss Arno durchquert wird und sich über beide Ufer erstreckt. Mittelalterliche Steinbrücken und moderne Übergänge verbinden die beiden Stadthälften, während enge Gassen, weitläufige Plätze und Sakralbauten aus Marmor das Stadtbild prägen.
Die Stadt entstand als römische Siedlung im 1. Jahrhundert vor Christus und wuchs im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum heran. Die Familie Medici regierte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert und förderte dabei Künstler, Architekten und Denker, deren Arbeiten das europäische Kulturleben prägten.
Florentiner essen ihr Mittagessen oft in schlichten Trattorien, wo man lokale Gerichte wie Lampredotto oder Ribollita bestellt und an einfachen Holztischen mit Einheimischen zusammensitzt. Die Handwerkstradition ist nach wie vor lebendig: In den engen Gassen neben dem Ponte Vecchio arbeiten Goldschmiede, während Buchbinder und Marmorschneider ihre Werkstätten in den Vierteln Oltrarno und Santo Spirito betreiben.
Das historische Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele Straßen für den Autoverkehr gesperrt sind und die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Der Hauptbahnhof Santa Maria Novella verbindet die Stadt mit Rom, Mailand und Venedig über regelmäßige Hochgeschwindigkeitszüge.
Das Stadtwappen trägt eine rote Lilie auf weißem Grund, obwohl die Schwertlilie eigentlich violett blüht und erst im Mittelalter rot dargestellt wurde. Der Vasari-Korridor erstreckt sich über einen Kilometer oberhalb der Straßen und verbindet den Palazzo Vecchio mit dem Palazzo Pitti, wobei er durch die Uffizien verläuft und den Ponte Vecchio überquert.
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