Schweizer Pavillon, Kunstmuseum in Venedig, Italien
Der Pavillon suisse ist ein kleines Ausstellungsgebäude in den Giardini della Biennale in Venedig, das der Schweiz bei der Biennale di Venezia gewidmet ist. Es wurde 1952 vom Architekten Bruno Giacometti entworfen und besteht aus mehreren Räumen, die durch offene Innenhöfe miteinander verbunden sind.
Die Schweiz ist seit den frühen Jahren der Biennale di Venezia dabei und hatte ursprünglich einen Pavillon auf einer anderen Insel in Venedig. Der heutige Bau entstand nach einem Architekturwettbewerb, und von 1990 bis 2009 nutzte die Schweiz zeitweise auch die Kirche San Stae als zusätzlichen Ausstellungsraum.
Der Pavillon wird von Pro Helvetia verwaltet, der Schweizer Kulturstiftung, die für die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler sowie die Organisation jeder Ausstellung zuständig ist. Neben den Ausstellungen finden dort auch Gespräche und Veranstaltungen statt, bei denen Besucher direkt mit den Ideen hinter den Werken in Kontakt treten können.
Der Pavillon liegt in den Giardini della Biennale, einem Gelände mit mehreren nationalen Pavillons, die man gut zu Fuss erkunden kann. Er ist nur während der Biennale di Venezia geöffnet, die alle zwei Jahre stattfindet. Es lohnt sich also, die Termine im Voraus zu prüfen.
Bruno Giacometti, der Architekt des Pavillons, war der Bruder des berühmten Bildhauers Alberto Giacometti, dessen langgestreckte Figuren weltweit in Museen zu sehen sind. Das schlichte, funktionale Gebäude spiegelt damit eine Familientradition wider, bei der Form dem Inhalt dient.
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