Padiglione Spagna, Nationales Kunstmuseum in Venedig, Italien
Der Spanische Pavillon ist ein nationales Ausstellungsgebäude in den Giardini di Castello in Venedig, das im Rahmen der Biennale di Venezia genutzt wird. Der Innenraum ist in mehrere Abschnitte gegliedert, die jeweils einem anderen thematischen Schwerpunkt gewidmet sind.
Der Spanische Pavillon wurde als fester Bestandteil der Nationenpavillons in den Giardini di Castello errichtet, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts schrittweise entstanden. Seitdem ist er ein regelmäßiger Ort für die Präsentation spanischer Kunst auf der internationalen Bühne.
Der Spanische Pavillon ist einer der wenigen nationalen Pavillons der Biennale, der regelmäßig Künstler zeigt, die nicht in Spanien geboren wurden. Das macht ihn zu einem Ort, an dem Fragen über nationale Identität und Zugehörigkeit durch Kunst sichtbar werden.
Der Pavillon liegt in den Giardini di Castello und ist fußläufig von mehreren Vaporetto-Anlegestellen erreichbar. Der Besuch lohnt sich vor allem an Wochentagen, da es an Wochenenden und Vernissagen zu langen Warteschlangen kommen kann.
Bei der Ausgabe 2024 vertrat erstmals seit 60 Jahren eine nicht in Spanien geborene Künstlerin das Land: die Peruanerin Sandra Gamarra Heshiki. Ihr Projekt trägt den Titel Pinacoteca Migrante und setzt sich aus Kopien klassischer spanischer Gemälde zusammen, die sie selbst neu gemalt hat.
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