Darse vom Grund von Rouvray, Kanal im 19. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Darse du Fond de Rouvray ist ein schmaler Seitenarm des Canal de l'Ourcq im 19. Arrondissement von Paris, im Viertel La Villette. Der Kanal endet nach etwa 250 Metern in einer Sackgasse, die durch die Rue Adolphe Mille begrenzt wird, und ist von natürlich bewachsenen Ufern gesäumt.
Das Gelände entspricht vermutlich dem alten Standort der Ferme de Rouvray, die auf einem Stadtplan von 1730 eingezeichnet ist und damals zum Priorat Saint-Martin-des-Champs gehörte. Mit der Zeit verlor die Zone ihre landwirtschaftliche Nutzung, und die alten Werkstätten des städtischen Kanaldienstes, die heute noch am östlichen Ufer stehen, zeugen von ihrer industriellen Vergangenheit.
Die Darse du Fond de Rouvray ist bei Spaziergängern aus der Nachbarschaft kaum bekannt, obwohl sie direkt neben dem Parc de la Villette liegt. Die Ufer sind bewachsen und wenig hergerichtet, was Enten, Schwänen und Wasservögeln erlaubt, dort fast ungestört zu leben.
Der Kanal ist von den Quais de Metz und de la Garonne aus gut einsehbar, und der beste Aussichtspunkt ist die Drehbrücke am Eingang, von der aus man die gesamte Länge des Gewässers überblickt. Da ein Teil des Geländes für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist und Naturschutzmaßnahmen geplant sind, empfiehlt es sich, vor dem Besuch nach aktuellen Zugangsbedingungen zu suchen.
Die Drehbrücke am Eingang des Kanals ist noch funktionstüchtig, obwohl sie von den meisten Passanten kaum beachtet wird. Fischen ist in der Darse heute verboten, da das Wasser gezielt mit Sauerstoff angereichert wird, um die dort lebenden Fische und Tiere zu schützen.
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