Quartier d'Aligre, Viertel im 12. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Quartier d'Aligre ist ein Viertel im 12. Arrondissement von Paris, das sich um die Place d'Aligre und ihre beiden Märkte herum entfaltet. Die Straßen ringsum sind schmal, gesäumt von Backsteinhäusern, kleinen Läden und Cafés, die sich seit Jahrzehnten kaum verändert haben.
Der Markt auf der Place d'Aligre wurde Ende des 18. Jahrhunderts gegründet, als das Viertel noch von Handwerkern und Arbeitern bewohnt war. Die überdachte Halle, der Marché Beauvau, kam im 19. Jahrhundert hinzu und veränderte das Gesicht des Platzes dauerhaft.
Der Marché Beauvau, eine überdachte Markthalle aus dem 19. Jahrhundert, steht im Herzen des Platzes und beherbergt Käse-, Fleisch- und Brotläden. Draußen auf der Place d'Aligre bauen Händler jeden Morgen ihre Stände auf, und sonntags spielen manchmal Straßenmusiker zwischen den Besuchern.
Das Viertel ist fußläufig gut erreichbar; der nächste Metroeingang befindet sich an der Station Ledru-Rollin (Linie 8). Der Markt ist montags geschlossen; am Wochenende, besonders am Sonntagmorgen, ist die Place d'Aligre am belebtesten und bietet das vollständigste Bild des Quartiers.
Neben Lebensmitteln bietet der Flohmarkt auf der Place d'Aligre jeden Morgen gebrauchte Möbel, alte Bücher und Vintage-Objekte an, was ihn zu einem der wenigen Pariser Märkte macht, auf denen Brocante und frische Produkte nebeneinander stehen. Eine der Metzgereien am Markt existiert seit über hundert Jahren und wird noch immer von derselben Familie geführt.
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