Madonnengrotte, Gebetsstätte in Rocca Pietore, Italien
Die Grotte der Madonna ist eine kleine Gebetsstätte, die in den Fels von Punta Rocca gehauen wurde und zur Seilbahnstation auf dem Gipfel der Marmolada gehört. Der Raum ist eng und kühl, mit einer Madonnenstatue im Inneren, die von natürlichem Gestein umgeben ist.
Die Höhle wurde ursprünglich von Soldaten in den Jahren 1916 und 1917 in den Fels gesprengt, um während der Gebirgskämpfe des Ersten Weltkriegs Schutz zu bieten. Jahrzehnte später wurde der Ort in eine Gebetsstätte umgewandelt und erhielt seine heutige religiöse Bedeutung.
Die Grotte ist ein Ort, an dem Gläubige aus der Region und Besucher regelmäßig innehalten, um zu beten oder eine Kerze aufzustellen. An bestimmten Festtagen kann hier auch eine Messe gefeiert werden, wofür eine vorherige Reservierung erforderlich ist.
Die Grotte ist von der Bergstation der Marmolada-Seilbahn aus zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar, sodass auch Personen mit eingeschränkter Mobilität dorthin gelangen können. Ein Besuch ist am ruhigsten außerhalb der Hochsaison, wenn weniger Besucher an der Bergstation sind.
Die Madonnenstatue in der Grotte wurde 1979 von Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch auf der Marmolada gesegnet, einem der wenigen päpstlichen Besuche in den Dolomiten. Dieser Segen macht die Statue für viele Gläubige zu einem besonders bedeutsamen Objekt.
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