Omoricho, Stadtviertel in Oda, Shimane, Japan
Omoricho ist ein historisches Wohnviertel in Oda, der Präfektur Shimane in Japan. Die Hauptgasse des Viertels verläuft entlang eines kleinen Flusses, gesäumt von alten Holzhäusern, Lagerhäusern und Torbögen.
Das Viertel wuchs im frühen 16. Jahrhundert mit der Erschließung der Silbermine Iwami Ginzan auf, die das Gebiet in einen wichtigen Wirtschaftsknotenpunkt verwandelte. Samurai-Beamte und Händler siedelten sich im Tal an, was die Baustruktur des Ortes bis heute prägt.
In Omori finden jedes Jahr traditionelle Feste statt, bei denen Bewohner alte Tänze aufführen und Laternen in den Gassen aufhängen. Handwerker stellen hier auch die farbenfrohen Masken für Iwami Kagura her, ein lokales Theaterspiel aus Musik, Tanz und Erzählung.
Das Viertel ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Hauptstraße weitgehend verkehrsfrei ist und einen ruhigen Spaziergang ermöglicht. Fahrräder können vor Ort ausgeliehen werden, was einen bequemen Weg bietet, auch entferntere Teile des Geländes zu erreichen.
In Omoricho verlaufen alle Strom- und Telefonleitungen unter der Erde, weshalb die Straßen vollkommen frei von Masten und Kabeln sind. Das gibt dem Viertel ein aufgeräumtes Erscheinungsbild, das sich von den meisten anderen japanischen Städten deutlich unterscheidet.
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