Galerie Rudolphinum, Museum für zeitgenössische Kunst in Prag, Tschechische Republik.
Die Galerie Rudolfinum ist eine Kunsthalle ohne eigene Sammlung im neorenaissancezeitlichen Rudolfinum, das 1884 von Josef Zítek und Josef Schulz als Konzertsaal und Galerie erbaut wurde. Sie verfügt über 1500 m² Ausstellungsfläche, den Vermittlungsraum Artpark, ein Kino, einen Designshop und ein Café, alle stufenlos erreichbar.
Das Rudolfinum wurde 1884 als Konzertsaal und Galerie erbaut, entworfen von Josef Zítek und Josef Schulz, den Architekten des Nationaltheaters. Die Galerie Rudolfinum wurde am 1. Januar 1994 als staatliche Institution gegründet; von 2010 bis 2011 war sie dem Kunstgewerbemuseum angegliedert, seit 2012 gehört sie zur Tschechischen Philharmonie.
Die Galerie ist nach dem Gebäude Rudolfinum benannt, das seinen Namen dem Kronprinzen Rudolf und nicht Kaiser Rudolf II. verdankt. Seit 1994 arbeitet sie als Kunsthalle ohne eigene Sammlung; bis 2023 zeigte sie 120 Ausstellungen mit 1.061 Künstlern und über 1.650.000 Besuchern.
Die Galerie verfügt im Rudolfinum über 1500 m² Ausstellungsfläche, und der Zugang zum Gebäude wie zu allen Galerieräumen ist stufenlos. Hinzu kommen der Vermittlungsraum Artpark, ein Kino, ein Designshop und ein Café. Der Eingang liegt am Jan-Palach-Platz (náměstí Jana Palacha) in der Altstadt, nahe dem Museum für Kunstgewerbe und der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität.
Die Galerie besitzt keine eigene Sammlung: Sie arbeitet als Kunsthalle und zeigt nur Wechselausstellungen. Von 1994 bis 2023 wurden 120 Ausstellungen mit 1061 Künstlern und über 1 650 000 Besuchern organisiert.
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