Palais Petschek, Neoklassizistisches Bankgebäude in Neustadt, Tschechische Republik
Der Petschek-Palast ist ein neoklassisches Bankgebäude mit vier Geschossen aus Stein, dessen Büroräume sich um einen zentralen Innenhof anordnen. Marmor verkleidungen und klassische architektonische Elemente prägen das Innere des Hauses.
Das Gebäude wurde zwischen 1923 und 1929 vom Banker Julius Petschek errichtet und diente während der deutschen Besatzung als Gestapo-Hauptquartier. Diese Periode hinterließ tiefe Spuren im Gebäude und in seiner Geschichte.
Der Palast zeigt die Verbindung zwischen klassischem Design und modernen Annehmlichkeiten, die typisch für Prager Bankgebäude der 1920er Jahre waren. Besucher können heute noch sehen, wie funktionales Design mit eleganten Details verflochten wurde.
Das Gebäude ist mit modernen Systemen ausgestattet, die bis heute funktionieren, einschließlich Klimaanlage, Rohrpostanlage und zwei original erhaltenen Paternoster-Aufzügen. Diese technischen Merkmale ermöglichen es Besuchern, die Ausstattung eines modernen Bankgebäudes aus den 1920ern zu verstehen.
Das Untergeschoss des Gebäudes enthält Gewölbe, die während des Krieges in Hafträume umgewandelt wurden und von einer Gedenktafel markiert sind. Diese versteckte Seite zeigt die schwierige Vergangenheit des Ortes auf eine direkte und stille Weise.
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