Project Iceworm, Militärprojekt in Grönland
Project Iceworm war ein geheimes amerikanisches Militärprojekt aus der Zeit des Kalten Krieges, das darauf abzielte, Atomraketen unter dem grönländischen Eisschild zu stationieren. Die Anlage sollte aus mehreren unterirdischen Tunneln und Lagern bestehen, die in der Tiefe des Eises eingefroren werden sollten.
Das Projekt wurde in den 1950er Jahren als Reaktion auf sowjetische Bedrohungen initiiert und sollte ein alternatives Raketen-Versteck im hohen Norden schaffen. Es wurde jedoch nie vollständig realisiert und Anfang der 1960er Jahre stillgelegt, nachdem technische und logistische Herausforderungen die Machbarkeit in Frage gestellt hatten.
Der Codename 'Iceworm' findet sich in der Literatur über Spionage während des Kalten Krieges wieder.
Die Überreste des Projekts liegen heute tief unter dem Eis Grönlands vergraben und sind nicht für Besucher zugänglich. Das Gebiet bleibt militärisches und wissenschaftliches Interesse aufgrund seiner Auswirkungen auf die lokale Umwelt und die Gletscherdynamik.
Die Eiswurm-Anlage wurde durch Klimaveränderungen und Gletscherbewegungen sichtbar, wodurch versteckte Teile der Infrastruktur allmählich an die Oberfläche gelangen. Dadurch wird die Geschichte des Kalten Krieges heute buchstäblich durch das schmelzende Eis freigelegt.
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