Humboldt Gletsjer, Gezeitengletscher im Nordwesten Grönlands.
Der Humboldt-Gletscher ist ein Gezeitengletscher im Nordwesten Grönlands, der sich über eine breite Küstenstrecke erstreckt. Diese massive Eismasse berührt das Meer und bildet eine beeindruckende Grenze zwischen Eis und Wasser.
Der Gletscher wurde während einer Polar-Expedition in der Mitte des 19. Jahrhunderts vom amerikanischen Forscher Elisha Kent Kane entdeckt. Diese Entdeckung war Teil umfangreicherer Erkundungen der arktischen Regionen durch westliche Expeditionen.
Die Kalaallit nennen dieses Eisgebilde Sermersuaq, ein Name, der tief in ihrer Beziehung zur Landschaft verwurzelt ist. Die lokale Bevölkerung betrachtet diese riesige Eismasse als prägende Kraft ihrer natürlichen Umwelt und in ihren Geschichten.
Der Zugang ist schwierig und erfordert Spezialgenehmigungen sowie erfahrene Führer und Expeditionsunterstützung. Die beste Beobachtungszeit liegt während der wärmeren Monate, wenn Reisen in dieser Region etwas leichter zugänglich sind.
Der Gletscher produziert kontinuierlich riesige Eisberge, die sich durch benachbarte Meeresstraßen in südliche Gewässer bewegen. Diese Eisberge driften Tausende von Kilometern weit und beeinflussen die Meersschifffahrt in der gesamten Region.
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