Bahnstrecke Nouadhibou–M’Haoudat, Eisenbahnnetz in Nouadhibou und Zouérat, Mauretanien.
Die Mauritania-Eisenbahn ist eine 704 Kilometer lange Bahnstrecke, die sich durch die Sahara erstreckt und Eisenerzminen in Zouérat mit der Hafenstadt Nouadhibou verbindet. Der Zug besteht aus drei Diesellokomotiven, die etwa 210 Waggons für die Erzförderung ziehen, neben separaten Personenwaggons für die Öffentlichkeit.
Die Eisenbahn wurde ab 1960 konstruiert und nahm 1963 den Betrieb auf, was zu bedeutendem wirtschaftlichem Wachstum in der Region führte. Der Verkehr wurde später durch bewaffnete Konflikte beeinträchtigt, was zu Unterbrechungen des Regelbetriebs führte.
Entlang der Bahnstrecke haben lokale Gemeinschaften den Zugfahrplan in ihren Alltag integriert und nutzen ihn als Verbindung zwischen abgelegenen Wüstensiedlungen.
Die Strecke verläuft durch offene Wüstenlandschaft ohne bedeutende Infrastruktur entlang des Weges, daher sollten Reisende mit grundlegenden Bedingungen rechnen. Es ist ratsam, Wasser und Verpflegung mitzubringen und sich auf lange Fahrtzeiten vorzubereiten.
Die Züge erreichen Längen von etwa drei Kilometern und gehören zu den längsten Eisenbahngüterzügen der Welt, die unter extremsten Wüstenbedingungen regelmäßig verkehren. Diese Größe ermöglicht es ihnen, enorme Mengen Eisenerz in einem einzigen Durchgang zu transportieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.