Nationalpark Banc d'Arguin, Nationalpark und Weltkulturerbe in Nouadhibou, Mauretanien
Der Banc d'Arguin Nationalpark erstreckt sich über etwa 12 000 Quadratkilometer entlang der Atlantikküste und umfasst Strände, Sanddünen, Schlammflächen und flache Gewässer zwischen Kap Blanc und Kap Timiris. Das Gelände wechselt zwischen trockenem Land und Wasserflächen, die von Inseln und Sandbänken durchzogen sind.
Der Park entstand in einem Gebiet, das seit dem 15. Jahrhundert von europäischen Mächten umkämpft war, beginnend mit einer portugiesischen Festung im Jahr 1455, gefolgt von niederländischen und französischen Aktivitäten. Diese externe Präsenz endete schließlich, als Frankreich seine Kontrolle 1728 aufgab und die Region sich auf ihre lokale Bevölkerung konzentrierte.
Die Imraguen-Bevölkerung lebt seit Generationen von der Fischerei in diesem Gebiet und nutzt dabei eine einzigartige Zusammenarbeit mit Delfinen, um Fischschwärme zu finden. Diese traditionelle Methode ist heute noch sichtbar, wenn Besucher die Fischer bei ihrer alltäglichen Arbeit beobachten.
Das Gelände ist nur mit einem Allradfahrzeug erreichbar, am besten von der Straße zwischen Nouakchott und Nouadhibou aus, und die Infrastruktur ist minimal. Das Dorf Iwik bietet einfache Unterkunftsmöglichkeiten und dient als logistischer Ausgangspunkt für Besuche.
Das Gebiet ist ein kritischer Rastplatz für mehr als 3 Millionen Küstenvögel pro Jahr und zählt zu den größten Vogelsammelstätten Westafrikas. Die massive Konzentration von Vögeln während der Zugzeit macht diesen Ort zu einem der besten Orte der Region für Vogelbeobachtung.
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