Diama-Damm, Gewichtsstaumauer und Grenzübergang in Saint-Louis, Senegal und Mauretanien.
Der Diama-Staudamm ist eine Konstruktion mit mehreren Funktionen, die den Senegalfluss überquert und sowohl einen Schleusenbetrieb als auch Ablaufvorrichtungen enthält. Die Struktur besteht aus einem 170 Meter langen Hauptabschnitt und einem 440 Meter langen Deichbereich, der insgesamt das Flusssystem reguliert.
Das Projekt wurde 1981 gestartet und 1986 abgeschlossen und war das Ergebnis einer gemeinsamen Planung zwischen Senegal und Mauretanien. Die fertiggestellte Anlage trug dazu bei, den Senegalfluss zwischen den beiden Ländern zu verwalten.
Der Damm unterstützt die landwirtschaftlichen Gemeinschaften durch die Bereitstellung von Süßwasser für die Bewässerung von 45.000 Hektar Ackerland.
Es gibt einen Straßenübergang für Fahrzeuge und einen Schleusenbetrieb für Flussschiffe, die über die Struktur fahren möchten. Die beste Zeit zum Überqueren ist tagsüber, wenn die Gitter geöffnet und das Personal anwesend ist.
Das Bauwerk filtert Salzwasser aus dem Ozean und schützt damit große Anbaugebiete vor Versalzung. Dieses natürliche Filtersystem hat es möglich gemacht, dass Tausende von Hektar Land bewirtschaftet werden können.
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