Region Saint-Louis, Verwaltungsregion im Nordwesten des Senegal
Die Region Saint-Louis erstreckt sich entlang des Senegal-Flusses im Nordwesten Senegals und verbindet Wüstenlandschaften mit Feuchtgebieten und Flussmündungen. Das Gebiet bietet eine Mischung aus trockenem Hinterland und grünen Uferzonen, die das Landschaftsbild prägen.
Die Hauptstadt der Region war von 1673 bis 1902 das administrative Zentrum von Französisch-Westafrika und prägte die koloniale Geschichte des Kontinents. Diese lange Periode als Machtzentrum hinterließ tiefe Spuren in der städtischen Struktur und Infrastruktur.
Das Djoudj-Vogelschutzgebiet in der Region fungiert als Migrationspunkt für zahlreiche afrikanische und europäische Vogelarten.
Die Region lässt sich gut mit dem Auto durchfahren, da eine Straße den Fluss nach Mauritanien hin begleitet und verschiedene lokale Wege verbinden die Dörfer. Beste Besuchszeit ist zwischen Oktober und April, wenn das Wetter trocken und angenehm ist.
In Dörfern wie Gandiol wird Salz aus Verdunstungsbecken gewonnen, die während der Trockenzeit natürlich rosa gefärbte Salzablagerungen erzeugen. Diese traditionelle Methode nutzt die lokalen Bedingungen des Flusses und ist eine seltene handwerkliche Praxis in der Region.
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