Île de Saint-Louis, Flussinsel in Saint-Louis, Senegal.
Die Insel Saint-Louis liegt an der Mündung des Senegal-Flusses und ist geprägt von kolonialen Gebäuden, geraden Straßen und lebendigen Märkten. Die Architektur stammt aus der französischen Kolonialzeit und prägt das Bild der Insel bis heute.
Die Insel wurde als französische Kolonie gegründet und diente von 1872 bis 1957 als Hauptstadt Senegals und Verwaltungszentrum von Französisch-Westafrika. Nach der Unabhängigkeit verlor sie ihre politische Bedeutung, behielt aber ihre historische Architektur.
Das Inselmusik fest zieht Künstler aus vielen Ländern an und zeigt die lebendige Kunstszene, die sich hier entwickelt hat. Handwerker arbeiten täglich in ihren Werkstätten und verkaufen traditionelle Produkte auf den Märkten.
Der Faidherbe-Damm oder lokale Fähren bieten Zugang zur Insel, wobei mehrere Hotels in restaurierten kolonialen Herrenhäusern entlang des Ufers liegen. Besucher sollten sich auf enge Straßen vorbereiten und gute Schuhe für den Spaziergang mitbringen.
Die Insel kämpft gegen steigende Meeresspiegel und nutzt spezielle Schutzmaßnahmen um ihre historischen Strukturen zu bewahren. Diese Anpassungen machen die Insel zu einem Beispiel für den Umgang mit Klimaveränderungen.
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