Saint-Louis, Koloniale Hafenstadt im nördlichen Senegal
Saint-Louis liegt auf drei unterschiedlichen geografischen Abschnitten: dem Festland Sor, einer Insel im Senegal-Fluss und der Langue-de-Barbarie-Halbinsel. Der Faidherbe-Brücke verbindet diese drei Bereiche miteinander und ermöglicht die Bewegung zwischen Festland, Inselstadt und Küstengebieten.
Die Stadt wurde 1659 als erste französische Kolonialstadt in Afrika gegründet und diente bis 1902 als Verwaltungszentrum für Französisch-Westafrika. Diese lange Zeit der Bedeutsamkeit hat die physische Struktur und das Erbe der Stadt geprägt.
Der Musikgeschmack der Stadt zeigt sich besonders in den Festen, die hier regelmäßig stattfinden und lokale und regionale Künstler zusammenbringen. Die Bewohner haben eine starke Verbindung zu den künstlerischen Traditionen bewahrt, die das tägliche Leben und die öffentlichen Räume prägen.
Die Stadt ist auf Fuß leicht zu erkunden, da die drei Abschnitte über Brücken und Straßen verbunden sind. Am besten besucht man die verschiedenen Viertel nacheinander, um die unterschiedliche Atmosphäre des Festlands, der Insel und der Küste zu erleben.
Die Stadt liegt am Senegal-Flussdelta, wo sich regelmäßig große Vogelmengen versammeln, darunter Pelikane, Flamingos und Kormorane. Diese Ansammlung von Wasservögeln macht die Gegend zu einem besonderen Ort für Beobachter der Tierwelt.
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